Lateinamerikanische Genüsse im Chuchu

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Autorin: Michaela Landbauer

Alle Foodies und Genussliebhaber der Stadt aufgepasst: Seit 14. Juli dieses Jahres hat die Wiener Innenstadt ein neues Restaurant und After Work-Treff zu bieten. Und zwar das Chuchú in der Wipplingerstraße 21, in dem man kreative lateinamerikanisch-asiatische Fusionsküche gustieren kann, außerdem köstliche Cocktails schlürfen. Betreiber Sotero „Soti“ Rodriguez erklärt, woher der Name des Restaurants kommt bzw. was er bedeutet: „In spanischsprachigen Ländern ist Chuchú der Spitzname für Jesús. Jesús ist ein beliebter Name so wie hier Franz oder Johannes. Das Restaurant & Cocktail Bar Chuchú ist ein Projekt von meinem kleinen Bruder und mir, wir beide heißen Jesús mit erstem oder zweitem Namen“, erfahren wir. Auch den Beweggrund, das Lokal zu eröffnen, gibt Rodriguez preis: „Ich beschäftige mich sehr viel mit Essen und Trinken. Plane meistens meine Urlaube um Restaurants & Bars in Länder die ich gerne besuchen möchte. Als Unternehmer ist es natürlich der Traum sein Hobby als Business zu machen und das habe ich mit Chuchú auch erreicht.“ Sotero hat das Projekt Chuchú aber nicht alleine ins Leben gerufen. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Jesús, der seine Erfahrung im internationalen Management einfließen lässt und zum Erfolg des Chuchú beiträgt, führt er das Haus. Die jüngere Schwester der beiden, Laura, ist in Miami in Gastronomie und Hotellerie tätig, von wo aus sie mit neuen Ideen aufwartet. Auch in die Geheimnisse der Küche weiht Rodriguez ein, der sich selbst als wahren Foodie bezeichnet. So sind die Schwerpunkte in den Küchen Venezuelas und Südostasiens zu finden: „Das Konzept wurde von Familienfreundin Catherine Lemoine, Starköchin in der Dominikanischen Republik, entwickelt. Ausgeführt und für Österreich adaptiert und weiterentwickelt hat es unser Chefkoch Christopher Uxa“, der zuvor als Sous Chef im Fabios tätig war. Unerwähnt darf auch nicht Lukas Muth bleiben, der als Serviceleiter im Chuchú seine Passion für die Gastronomie auslebt. Zuvor arbeitete er bereits in führenden Positionen etwa im Plachutta oder bei Figlmüller. Das Publikum des Restaurants ist bunt durchgemischt. So kämen zu Mittag etwa Businessleute ins Lokal, um sich einen Lunch zu genehmigen, während abends „von Alt bis Jung, Feinschmecker und Foodies“ sowie Pärchen, also die unterschiedlichsten Leute vertreten sind, um im Chuchú zu speisen. Unbedingt probieren muss man: „Lachs Tiraditos: Räucherlachs in eine Maracuja-Dressing, darauf knusprige Wontons und Jalapeños. Chicharrones: Schweinebauch in Peking Sauce, dazu Yuca-Püree (Maniok) und Huancaina Sauce. Meeresfrüchtesalat: Sashimi von Lachs und Tuna, Garnelen und Quinoasalat dazu eine Tamarinden-Dressing und Koriander-Creme. Oktopus mit Bratkartoffeln und Kalamata-Creme und Chimichurri.“Südamerikanisches Flair vermittelt auch die Inneneinrichtung. Bei der Gestaltung des Interieurs kam das Innenarchitektur-Team „SoFli“ zum Zug. Die Farben, etwa warme Erdtöne und Grüntöne, edlen Materialien sowie auch die Formen weisen auf Venezuela hin. Die Wände stellen eine gelungene Kombination aus Altem und Neuem dar. Ein weiteres Highlight ist die mit 50 Metern beachtlich lange Ledersitzbank. Aber auch der mattgoldene Bartresen ist ein Blickfang, der sofort ins Auge sticht, wenn man das Restaurant betritt. Die Beleuchtung oberhalb der Bar, die mit schlichten Glühbirnen an schwarzen Schnüren ein cleanes Detail in der Innenausstattung darstellt, sowie das eigens für das Chuchú entworfene, riesige Wandgemälde von der Künstlerin Bella Volen, runden das stimmige Design ab. All die köstlichen laden zu Besuchen im Chuchú ein, das mit seiner Toplage mitten im ersten Bezirk die unterschiedlichsten Menschen anzieht. Gepaart mit dem Ambiente, das edle Gemütlichkeit ausstrahlt, ist es ein Wohlfühlort und Genusstempel für alle ausgehaffinen Leute dieser Stadt, den man auf keinen Fall auslassen sollte! Weitere Infos:www.restauranttester.wien Foto: restauranttester.wien/chuchu

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