bye, bye Loft – Fabian Günzel sucht neue kulinarische Herausforderungen

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Autorin: Lilian Amina Derndler

Über zwei Jahre lang war Fabian Günzel im „Das Loft“ tätig und hat es in 2- Hauben Hemisphären gekocht. Nun aber trennen sich die kulinarischen Wege des Spitzenkochs und des Restaurants. Gastronews.wien hat erst vor kurzer Zeit ein Interview mit Günzel geführt und damals war keineswegs die Rede von einer Trennung! Was hat sich seither geändert? Fabian Günzel erzählt uns, welche tollen Erfahrungen er in „Das Loft“ sammeln konnte: „Das Lokal hier ist dank des unglaublichen Designs und des Ausblicks einfach immer voll. Eine solche Sicherheit hat man selten in Wien. Außerdem liebe ich den Style von „Das Loft“ – es ist, als wäre mir dieses Restaurant auf den Leib geschneidert worden.“ Das klingt doch alles sehr, sehr positiv – doch warum sollte man diese beinahe schicksalhafte Beziehung beenden? „Ich kann mich hier nicht mehr ausreichend kulinarisch frei entfalten – wir haben einfache andere Vorstellungen. Ich möchte eigenständige Wege gehen!“ Eigenständige Wege klingt doch sehr nach einem eigenen Restaurant? Konfrontiert mit dieser Vermutung sagt Günzel: „So viele Leute haben mir gesagt, dass man so ein Restaurant, wie ich es mir wünsche, in Wien nicht aufmachen kann. Wien hat Style, das Geld, sehr coole Leute, alles in allem ein unglaubliches Potential – wenn nicht in Wien, wo dann!“, die Augen des tätowierten Fabian leuchten, als er von seinem Traum erzählt. Momentan sei er noch auf der Suche nach einer geeigneten Location für diesen Place- to be, das Team sowie der Name sei aber schon festgelegt. „Die Wiener sind für mich die cleverste Kulinarik-Kultur überhaupt, die merken sofort, wenn du ihnen was vormachst oder ob du authentisch bist!“ , streut Günzel dem Wiener Publikum Rosen. Bevor wir uns aber auf neue kulinarische Hochgenüsse in Günzels Restaurant freuen dürfen, möchte er noch ein paar Praktika bei einigen Spitzenköchen wie Tim Raue absolvieren. „Vielleicht brauchen die ja noch jemanden zum Gemüse schnippeln!“, lacht der Deutsche.

Fotocredit: culinarius.media

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